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Sep 1 10

Der Markt für Used-IT wird professioneller

by admin

In einem Artikel der Computer Reseller News wird auf die Bedeutung von Used-IT, also gebrauchter IT-Produkte eingegangen. Laut diesem Artikel ist der Markt in den letzten Jahren stark gewachsen und die Dienstleistungspalette in diesen Bereichen hat stark zugenommen.

Hauptbezugsquelle der Händler sind meist größere Firmen, die in einem gewissen Turnus Ihre IT austauschen. Doch bei vielen Unternehmen fehlt noch die Ausrichtung gebrauchte Elektronik, dem Markt wieder zu zuführen. Wichtig bei diesem Geschäft ist allerdings, dass auf die Löschung von sensiblen Daten auf den Geräten geachtet wird.

Zur Zeit liegt der Fokus auf Computer-Hardware aber auch der Bereich der Mobiltelefone und Handys wird immer interessanter.

Unterschieden wird in diesem Geschäft zwischen den

  • IT-Remarketing-Unternehmen – kauft gebrauchte Hardware auf, wertet diese auf, löscht die Daten und verkauft die getesteten Geräte mit Gewährleistung
  • IT-Broker – kauft in größeren Stückzahlen und verkauft diese an kleinere Händler
  • IT-Händler – der klassisch verkauft an gewerbliche und private Kunden, meist auch über Online-Plattformen

Abgerundet wird der Bericht mit einem Interview von Peter Bundgard, Geschäftsführer der Ergo Trade AG, einem IT-Remarketer, dort werden von Margen zwischen 50% und 70% gesprochen, gerader was den Handel mit Server-Teilen angeht.

Quelle: Computer Reseller News (www.crn.de), Ausgabe Nr. 34 am 26.08.2010, Seite: 18ff; Autor: Markus Reuter,

Aug 6 10

Artikel bei der IHK “Schwacke” für Handys

by admin

Die Seite “secondy” wird im Firmenreport des Wirtschaftsmagazin Pfalz der IHK mit einem Artikel erwähnt. Vielen Dank an Frau Cramer für das nette Gespräch und den schönen Artikel.

Hier der komplette Artikel zum Nachlesen:

„Schwacke“ für Handys

Viel zu viele Handys liegen in der Schubladen herum und keiner weiß wohin damit. Die Firma Secondy aus Neustadt a.d. W. möchte die ungenutzten Mobiltelefone reaktivieren – mit einer innovativen Geschäftsidee.

„Wir sind sozusagen ein „Schwacke“ für Handys“, beschreibt Geschäftsführer Christoph Merckel das Konzept. Den Wert seines alten Mobiltelefons kann man auf der Homepage des jungen Unternehmens schätzen lassen –so wie es die Schwacke-Liste für Autos gibt. Per Klick wird bei secondy gleich ein Angebot erstellt und das ausrangierte Telefon beim Online-Händler eBay zum Verkauif eingestellt. „Das ist eine Sache von Minuten“ erklärt Merckel.

Der Interessent gibt bei Secondy nur den Namen und das Alter seines Handys ein – über 1.500 verschiedene Geräte sind erfasst. Auf einer Fünf-Punkte-Skala muss das Telefon dann hinsichtlich des Zustandes von Display, Gehäuse, Akku und Tasten beschrieben und Zusatzgeräte wie Headset oder Ladekabel angegeben werden. Nun erscheint der geschätzte Wert. “Dieses Programm haben wir exklusiv für uns entwickeln lassen”, so Merckel. Lohnt sich eBay nicht, kann man das Handy an secondy direkt senden – es wird dann an eine Verwertungsgesellschaft weitergeleitet. Secondy ist eine Tochterfirma der UBM GmbH, dievor allem auf Telekommunikations-Dienstleistungen spezialisiert ist.

“Umsatz bringt für uns neben den geringen Provisionen bei eBay vor allem die Werbung auf unserer Homepage”, beschreibt Merckel den kommerzieelen Nutzen. Doch dieser werde für werbende Firmen erst ab 1000 Besuchern pro Monat interessant – eine Zahl, die noch nicht erreicht worden sei. “Momentan liegen wir bei 400 bis 500, doch wir stehen noch am Anfang”, sagt der Geschäftsführer. Auf etwa 80 Euro beläuft sich der Durschnittswert der Handys, die bei Secondy geschätzt werden. Und etwa zehn Prozent der Interessenten lassen ihr Mobiltelefon bei eBay einstellen. Über 100 Millionen Handys gibt es deutschlandweit – das Potentzial für secondy ist erheblich. Nicht nur Privatpersonen hat die Firma im Blick, auch Händler denen gebrauchte Handys ohnhin oft angeboten werden. “Die sind bei der Frage, wie viel ein solches Gerät wohl wert ist, oft etwas ratlos – und können unseren Service gerne nutzen” bietet Merckel an. “und da wir aus einem Verkauf keinen Nutzen ziehen und eine reine Dienstleistung anbieten, ist unsere Einschätzung auch neutral.”

Quelle: Wirtschaftsmagazin Pfalz der IHK Pfalz, Ausgabe Juli-August 2010, Seite 14, Autorin (uc) Ulla Cramer